Wie können wir uns vor POPs schützen?

Obwohl die Verwendung von POPs in der EU verboten oder beschränkt ist, können manche dieser langlebigen organischen Schadstoffe sich noch in Produkten finden z.B. perfluorierte Verbindungen wie PFOS oder bromierte Flammschutzmittel. Betroffen davon sind vor allem schon vorhandene Produkte (etwa imprägnierte Teppiche oder alte Elektrogeräte) oder Importwaren.

 

Einiges können Sie selber beitragen, um die Aufnahme dieser langlebigen Chemikalien in ihren Körper so gering wie möglich zu halten:

© Öko-tex

• Nutzung von Umweltzeichen: Das Österreichische Umweltzeichen und andere zertifizierte Labels, wie etwa das Öko-tex® Label, der deutsche „Blaue Engel“ oder das Ecolabel der EU werden ausschließlich an Produkte vergeben, die keine POPs enthalten.

 

  •  Ort der Produktion: Geben Sie heimischen Produkten den Vorzug; diese haben höhere Standards, als etwa Billigware aus Asien.
  • Eigenheimöfen: Verzichten Sie auf gefährliche Beigaben zum Brennstoff (das sind z. B. beschichtetes oder lackiertes Holz, Pressspanplatten, Illustrierte, Tetra-Packs oder sonstiger Müll), um die Entstehung von gefährlichen Chemikalien im Innenraum und in der Abluft zu vermeiden. >mehr
  • Aktive Produktauswahl vor allem bei bromierten Flammschutzmitteln und perfluorierten Oberflächenbeschichtungen >mehr
  • Informationen aus Konsumentschutzzeitschriften wie Konsument oder Ökotest, bei denen z.T. eine Suche nach bestimmten Chemikalien möglich ist
  • Recht auf Konsumenteninformation nach EU-Chemikalienrecht nutzen  >mehr
  • Bei Verdacht: Messung von Innenraumluft in Arbeitsstätte oder Eigenheim