MONARPOP - Weltweit einzigartiges Überwachungs- und Messprogramm für die Alpen

Ergebnisse

Die Ergebnisse des Projektes zeigen, dass die Alpen als Barriere für Schadstoffe dienen, die weite Strecken in der Luft transportiert werden. Höhere Schadstoffkonzentrationen finden sich demnach in den Randlagen. In den zentralen Lagen wurden meist die niedrigsten Belastungen gemessen. Zwischen Nord und Süd, Ost und West wurden signifikante Belastungsunterschiede festgestellt.

 

Eine der zentralen Erkenntnisse ist, dass die Konzentration mehrerer POPs-Pestizide mit der Höhe zunimmt - dies war bisher zwar vermutet, jedoch noch nicht systematisch bestätigt worden.

 

Seit 2005 wurde für einzelne Schadstoffe ein Trend der Abnahme der Luftkonzentrationen bzw. des Eintrags von POPs festgestellt.

 

Detailergebnisse aus der ersten Projektphase können im Technischen Report nachgelesen werden. Messergebnisse betreffend Dioxine und PCBs (polychlorierte Biphenyle) bis 2013 sind in einem eigenen Bericht zusammengefasst (siehe Infobox). Daneben gibt es zahlreiche weitere wissenschaftliche Publikationen und Reports, die auch die Ergebnisse der langjährigen Messreihe enthalten.

Infobox