Silvesterfeuerwerkskörper

Feuerwerkskörper und Raketen

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Silvesterraketen können neben einer Vielzahl an Schwermetallen auch Hexachlorbenzol (HCB) enthalten. Bei Importware, die in Dänemark und Österreich zwischen 2008 und 2010 getestet wurde, wurde diese verbotene Chemikalie, die bereits seit 2004 in der Stockholm Konvention als POP gelistet ist, bei ca. 25% der untersuchten Proben nachgewiesen. Aktuellere Untersuchungen 2011/2012 zeigten einen rückläufigen Trend dh. mehr Feuerwerkskörper und Raketen entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen.

Dieses Ergebnis stammt von "EUROPOP", einem Projekt der internationalen Chemikalienkontrolle unter Beteiligung von 11 europäischen Staaten.  Von den im EUROPOP Projekt getesteten 439 Proben zeigten nur 45 einen HCB-Gehalt über dem vorgegebenen Grenzwert, d.h. die Überschreitungsrate ist von 25 % auf ~ 10 % gesunken.

 

Neben dem Cocktail an Schwermetallen sind Feuerwerkskörper aber auch für Feinstaubbelastungen verantwortlich. So z.B. zeigen Luftgütemessungen des Umweltbundesamtes, dass Feinstaub (PM10) in größeren Städten wie Wien oder Graz zu Sylvester stark erhöht waren.