Was trägt Österreich bei, um den Schutz vor POPs zu erhöhen?

© Agnes Kurzweil

Darüber hinaus laufen eine Vielzahl von Projekten u.a. MONARPOP. Dieses Projekt liefert wichtige Beiträge zur Messung des Neueintrags von POPs in die Alpen und zur Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen.  Hauptziel von MONAIRNET ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Tschechischen Republik und Österreichs bei der Beurteilung der Luftgüte bezüglich Persistenter Organischer Schadstoffe (POPs).

 

In der Studienserie „POPs in Grünlandböden“ untersuchte das Umweltbundesamt seit einigen Jahren im Auftrag des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (ehemals Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) die Hintergrundbelastung in Böden. In den Jahren 2013–2016 wurden auch Belastungen in urbanen Böden (Wien, Linz, Graz, St. Pölten) erhoben. In 2 Studien wurden perfluorierte Tenside, darunter PFOS und PFOA, in Müttern und Kindern gemessen. Das Labor des Umweltbundesamtes wird von der UNEP als Referenzlabor für den Global Monitoring Plan genannt.

Neben den Monitoringprojekten werden auch regelmäßig Überwachungsschwerpunkte in Produkten durchgeführt.